Eredivisie-Wetten in der Schweiz: zwei bewilligte Veranstalter, Quoten und ihre Rechnung

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Ladevorgang...

Want more predictions?
Join our Telegram channel
Join
Ein Fussballplatz neben einem Kanal in flachem Land mit Windrädern am Horizont, Abendlicht liegt über dem Rasen

Eredivisie-Wetten in der Schweiz haben mit niederländischem Fussball weniger zu tun, als der Suchbegriff vermuten lässt. Von 306 Spielen der Saison 2025/26 bleibt betragsmässig wenig übrig, denn zwischen das Spiel und den Wettschein schiebt sich eine Rechtslage, die das Angebot auf wenige Veranstalter, eine geschlossene Liste von Wettbewerben und eine Kantonsgrenze zusammenzieht. Wer diese drei Dinge kennt, kann eine Quote lesen. Wer sie nicht kennt, hält 2.10 für eine Rendite.

Die Eredivisie wurde 1956 gegründet und wird vom niederländischen Fussballverband KNVB organisiert; 18 Vereine spielen im Hin- und Rückspiel gegeneinander, das ergibt 34 Spieltage.

Stand: Oktober 29, 2026. Die Bewilligungsangaben sind gegen die Veranstalterbewilligungen nach dem Geldspielgesetz und die von der Gespa geführte Sperrliste abgeglichen.

Was die Eredivisie als Wettbewerb ausmacht

Die niederländische Profiliga ist ein geschlossener Zirkel mit klaren Regeln und einer Besonderheit: Sie kennt keinen Aufsteiger, der sich an ein Publikum verkaufen muss, sondern achtzehn Vereine, die in Hin- und Rückspiel zweimal gegeneinander antreten. Das ergibt 34 Spieltage. Gegründet wurde die Liga 1956, organisiert wird sie vom niederländischen Fussballverband KNVB. Die Zahl 18 ist keine Randnotiz, sondern der Grund, weshalb Eredivisie-Quoten untereinander enger liegen als in einer Liga mit zwanzig Teams: Weniger Vereine heissen weniger Begegnungen mit erwartbarer Richtung, und in einem Rennen um vier europäische Plätze plus Abstiegskampf ist das Preisniveau über die Saison hinweg weniger verzerrt als in einer Liga, in der ein halbes Dutzend Partien auf dem Papier entschieden ist.

Ein Fussball liegt auf einer Wiese neben einem Fahrrad, im Hintergrund ein Kanal im Morgenlicht
Die Eredivisie 2025/26 lief vom 8. August 2025 bis zum 17. Mai 2026 mit 306 Spielen; Meister wurde PSV Eindhoven mit 84 Punkten (27 Siege, 3 Unentschieden, 4 Niederlagen).

Um den Sport zuordnen zu können, braucht es Stichproben aus der Tabelle.

PSV Eindhoven stand am 29. Spieltag als Meister fest, so früh wie nie zuvor in der Ligageschichte. Solche Rekorde sind für den Leser von Tabelle und Wettprogramm unangenehm: Die letzten fünf Runden der Saison verlieren an sportlicher Spannung, und in Märkten, die auf die Tabelle reagieren, verengt sich der Spielraum weiter, weil ein Verein ohne Ziel mit veränderter Aufstellung antritt. Für Eredivisie-Wetten bedeutet das oft mehr über die Motivation eines Teams als über dessen Form. Wer im April auf PSV oder einen gesicherten Mittelfeldverein setzt, wettet auf die Rotationsentscheidung eines Trainers, nicht auf fussballerisches Können.

Die Abstiegsseite arbeitet seit der Saison 2019/20 mit einem doppelten Rettungsanker: Der 17. steigt direkt ab, der 16. spielt in Play-offs gegen acht Vereine der Eerste Divisie um einen Platz. An der oberen Grenze spielen die Plätze 5 bis 8 seit 2008/09 in Hin- und Rückspiel-Play-offs um einen europäischen Startplatz, der Sieger führt seit 2020/21 in die UEFA Europa Conference League. Diese Play-offs sind wettstrategisch unangenehm, weil hier Vereine aufeinandertreffen, die in der regulären Saison gegen unterschiedliche Gegnerklassen gespielt haben. Kurz gesagt: Der April und der Mai liefern das schwerste Wettprogramm des Jahres, nicht das leichteste.

Zwei Namen gehören zum Rekordbestand der Liga. Rekordspieler ist Jan Jongbloed mit 717 Einsätzen, Rekordtorschütze Willy van der Kuijlen mit 311 Toren. Diese Marken stehen seit Jahrzehnten. Wer sie kennt, weiss, dass die Eredivisie keine Liga ist, in der einzelne Namen für Torschützenmärkte kalkulierbar wären: Zwischen 311 Toren und dem aktuellen Torschützenkönig liegt eine andere Zeitrechnung.

Was die Saison 2025/26 vorgibt

Die Eredivisie 2025/26 lief vom 8. August 2025 bis zum 17. Mai 2026 und bestand aus 306 Spielen. Meister wurde PSV Eindhoven mit 84 Punkten aus 27 Siegen, 3 Unentschieden und 4 Niederlagen. Damit holte der Verein in 34 Spielen 84 von 102 möglichen Punkten.

Der Abstieg traf Heracles Almelo mit 19 Punkten und NAC Breda mit 29 Punkten. Torschützenkönig wurde Ayase Ueda von Feyenoord Rotterdam mit 25 Toren. Die Spanne zwischen 19 und 29 Punkten auf den beiden Abstiegsrängen zeigt, wie tief der Schnitt in dieser Saison lag: Ein Verein mit 29 Punkten tanzt in anderen Jahren noch, hier nicht.

Für die Quotenliteratur ist das eine brauchbare Folie. Ein Champion mit 84 Punkten steht für eine Saison mit klarer Hierarchie, und eine klare Hierarchie bedeutet in der Regel kürzere Quoten auf den Favoriten. Wer in so einer Saison auf Aussenseiter setzt, bekommt weniger Gegenwert als in einer Saison, in der fünf Vereine bis zum letzten Spieltag um den Titel kämpfen. Das ist keine Prognose für das kommende Jahr, sondern eine Leseanleitung für das, was auf dem Wettschein steht.

Warum Quoten in der Schweiz anders aussehen als im Ausland

Die Schweizer Ausgangslage ist schmal. Das Geldspielgesetz erlaubt Sportwetten über eine beschränkte Zahl von Veranstaltern: Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Swisslos betreibt Sporttip, die Loterie Romande betreibt Jouez Sport. Ein dritter inländischer Anbieter mit Bewilligung existiert nicht, und es gibt auch keine Liste weiterer bewilligter Buchmacher, weil es keine gibt. Die Gespa veröffentlicht in dieser Richtung nur die Sperrliste der blockierten ausländischen Domains.

Daraus folgt ein Vergleich, der nicht der übliche ist. Eredivisie-Wetten sind in der Schweiz nicht ein Preiskampf zwischen fünfzehn Buchmachern, sondern eine Frage von Region, Wettbewerbsliste und Limiten. Und die wichtigste Konsequenz liegt in der Auswahl: Wer in der Deutschschweiz wohnt, kann sein Online-Konto bei Sporttip führen, wer in der Westschweiz wohnt, bei Jouez Sport. Beide Gebiete überschneiden sich nicht.

Die Mitbewerber, die Schweizer im Netz antreffen, tragen das Etikett «ohne Schweizer Bewilligung». Was das praktisch heisst, steht im Abschnitt zur Rechtslage. Vorab die Kurzform: Sie unterstehen keiner Schweizer Bewilligung, sind nicht an das schweizerische Sperrregister angeschlossen und bieten keinen Schweizer Rechtsschutz.

Wo die Saison in 2026 an Grenzen stösst

Die Eredivisie selbst kennt zwei randvolle Zeitfenster. Der eine liegt im Spätherbst und Winter, wenn wegen Belastungssteuerung und Platzverhältnissen mehr Überraschungen möglich sind als die Tabelle vermuten lässt. Der andere liegt im Frühling, wenn Tabellenpositionen die Aufstellung bestimmen.

Wer diese zwei Fenster kennt, hört auf, eine Quote als isolierte Zahl zu behandeln. Eine Quote auf ein Eredivisie-Spiel im April ist eine Aussage über elf Spieler, die müde oder gleichgültig sein können, nicht über einen Kaderwert. Und eine Quote im Januar ist eine Aussage über einen Platz, der im Regen liegt.

Der eigene Spielplan und was er kostet

Die Eredivisie hat einen offiziellen Spielplan, und er verändert sich. Ansetzungen werden verlegt, weil ein Verein noch in einem europäischen Wettbewerb steht oder weil Sicherheitsbehörden einen Termin verschieben. Die Konsequenz für den Wettschein ist unbequem: Eine Livewette auf ein Spiel, das in einer Woche stattfindet, hilft niemandem, und eine Kombinationswette mit drei Eredivisie-Partien trägt das Risiko jeder Terminverschiebung mit.

Wer die Wettscheinlinie prüft, bevor er eine Kombination zusammenstellt, spart sich später die Diskussion mit einem Kundendienst. Das ist kein Drama, sondern Handwerk. Bei einer Sporttip-Kombination mit vier Voraussagen und einem Kombiboost, der einen Mindestquotenwert von 1.50 je Voraussage verlangt, kann eine verlegte Partie die ganze Kombination auseinanderziehen.

Warum sich Anbieterquoten überhaupt unterscheiden

Zwei Buchmacher, die dasselbe Spiel anbieten, zeigen selten dieselbe Quote. Der Grund liegt nicht in der Höflichkeit, sondern in einer einzigen Zahl: dem Quotenschlüssel oder der Auszahlungsquote. Sie gibt an, welchen Anteil aller Einsätze auf einen Markt das Angebot zurückzahlt, und sie ergibt sich aus der Summe der Kehrwerte aller Quoten Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/Quote₁ + 1/Quote₂ + … + 1/Quoteₙ). Zieht man diesen Anteil von 100 % ab, bleibt die Marge des Buchmachers.

Man kann das an einem Beispiel durchrechnen, das keine gestellte Quote ist, sondern eine Rechenübung auf einem Dreiwegemarkt mit 2.10 / 3.40 / 3.60. Die drei Kehrwerte sind 0’476, 0’294 und 0’278. Zusammen ergeben sie 1’048, was einer Auszahlungsquote von rund 95.4 % entspricht. Die Marge liegt damit bei etwa 4.6 % des auf diesen Markt gesetzten Umsatzes.

Der Wert ist nicht stabil, und das ist der Punkt. Die Marge eines Dreiwegemarkts hängt an der Zahl und der Streuung der Quoten; je kürzer die Favoritenquote und je breiter das Feld, desto grösser die Spanne, in der eine Buchmachermarge liegen kann. Bei einem klaren Favoriten mit 1.20, einem Remis mit 6.50 und einer Aussenseiterquote mit 12.00 liegen die Kehrwerte schon anders, und die Marge steigt in der Regel. Deshalb ist «dieselbe Marge bei jedem Anbieter» eine Annahme, die nicht trägt: Eine Marge von wenigen Prozent auf einen Dreiwegemarkt ist eine plausible Grössenordnung, aber die konkrete Zahl gehört zum konkreten Markt und zum konkreten Tag.

Wer das auf einen lizenzierten Schweizer Anbieter bezieht: Bei einem Nettogewinn von CHF 100 aus einem Einsatz von CHF 50 auf Quote 3.00 sind in diesen 100 Franken die Marge des Marktes schon verarbeitet. Der Betrag ist keine Rendite, sondern der Preis des Marktes aus der Sicht des Wettenden.

Die Rechtslage in der Schweiz: zwei Veranstalter, keine dritte Zeile

Online-Sportwetten gelten nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019) als Grossspiel und werden von der Gespa beaufsichtigt, der Interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern, gestützt auf das Geldspielkonkordat, das seit 1.1.2021 in Kraft ist. Die ESBK ist dafür nicht zuständig: Sie beaufsichtigt nur die Casinos.

Ein Wanderweg führt durch eine Almwiese im Sonnenuntergang, am Wegrand steht ein Holzzaun
Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung vom 20. Mai 2019 (IKV 2020).

Eine Bewilligung besteht aus zwei Teilen, der Veranstalterbewilligung und einer Bewilligung pro Spiel, und sie gilt nur in der Schweiz. Lotterien und Sportwetten hat man in der Zahl auf zwei Veranstalter begrenzt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; sie nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende.

Die Zuständigkeit ist geografisch geteilt, und das ist keine Fussnote, sondern die erste Frage vor jeder Registrierung. Swisslos führt Sporttip im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein; zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Loterie Romande ist für FR, GE, JU, NE, VD und VS zuständig. Für ein Online-Konto ist ein Wohnsitz in der Schweiz erforderlich, und in der Praxis im Gebiet des jeweiligen Veranstalters. Ein Umzug über die Sprachgrenze hinweg kann damit den Zugang zum Spielerkonto betreffen, und wer in der Deutschschweiz wohnt, kommt an Jouez Sport nicht vorbei an der Frage, ob er dort überhaupt teilnehmen kann.

Der Reingewinn von Swisslos ging für 2025 in Höhe von CHF 562 Mio. an öffentliche Zwecke: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz für Swiss Olympic, Fussball und Eishockey. Aus den Sportwetten stammten CHF 109 Mio., nach CHF 122 Mio. im Jahr 2024. Wer sich fragt, wohin die Marge fliesst, hat hier eine Antwort: nicht in einen Aktionär, sondern in einen Fonds und in den Sport.

Was auf der Liste der erlaubten Wettbewerbe steht

Das erlaubte Angebot ist keine offene Fläche, sondern eine geschlossene Liste. Die Gespa führt die zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten in einer Liste, deren Fassung vom 10.09.2026 gilt, gestützt auf Artikel 25 BGS und Artikel 29 VGS. Die Eredivisie ist ein ausländischer Ligawettbewerb, und er ist nur spielbar, wenn er auf dieser Liste steht. Wer in der Schweiz also auf die niederländische Liga wetten will, wettet nicht auf ein Land, sondern auf einen Eintrag in einem Verzeichnis.

Die Liste ist strenger, als viele vermuten. Qualifikationsrunden zählen nur, wenn sie aufgeführt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie aufgeführt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet. Wetten auf Trainingsläufe sind ausgeschlossen. Ecken- und Kartenmärkte fehlen ebenso wie ein Esport-Abschnitt. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind nach Artikel 25 Absatz 2 BGS gesperrt. Der Katalog ist die Grenze, und alles, was hinter dieser Grenze liegt, wird auch von einem bewilligten Anbieter nicht angeboten.

Livewetten erlaubt das Gesetz, vor dem Spiel und live, sofern der Veranstalter eine entsprechende Entscheidung hat. Eine gesetzliche Einschränkung auf bestimmte Live-Märkte kennt das BGS nicht. Cash-Out ist dagegen überhaupt nicht geregelt. Das ist die Art von Grauzone, die ein Gesetz manchmal bewusst stehen lässt: Es beschreibt Cash-Out nur als Funktion des jeweiligen Veranstalters, mit den Bedingungen, die in dessen Regeln stehen. Virtuelle Sportarten sind rechtlich nicht festgelegt, dazu gibt es nichts zu sagen. Esports tauchen in der Liste nicht auf, und das ist die einzige Aussage, die hier trägt.

Was ohne Bewilligung gilt

Eine ausländische Bewilligung, ob aus Curaçao, Malta, Deutschland oder irgendwo sonst, hat in der Schweiz keine Kraft. Das regelt Artikel 4 BGS. Für einen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung bedeutet das mehr als ein fehlendes Logo: Er ist nicht an das schweizerische Sperrregister angeschlossen, und es gibt keinen Schweizer Rechtsschutz. Wer sein Geld nicht ausbezahlt bekommt, kann sich nicht an eine Schweizer Aufsicht wenden, weil die Aufsicht für diesen Anbieter nicht zuständig ist.

Das Organisieren von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist eine Straftat. Bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe sind möglich, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahre. Der Spielende wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden. Das ist der Punkt, an dem die Formel «kein Spieler wird bestraft» endet und die Frage beginnt, wem das Geld auf dem Konto eigentlich gehört.

Die Gespa bekämpft das mit einer Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS-Sperre blockieren, gestützt auf Artikel 86 bis 93 BGS. Die erste Liste erschien am 3. September 2019, am Ende des Jahres 2025 umfasste sie 671 Domains. Blockierte Domains werden binnen Stunden ersetzt, dieses Domain-Hopping ist der Aufsicht bekannt. Die Konsequenz für den Leser ist unangenehm schlicht: Eine Seite, die heute erreichbar ist, kann morgen im Nichts landen, und ein Kontostand, an den man nicht mehr herankommt, ist kein Kontostand.

Zahlen wertet die Schweiz anders als Einsätze. Einen lizenzierten Schweizer Veranstalter mit einer Wettsteuer auf den Einsatz gibt es nicht. Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zu einem Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei; der Bundesfreibetrag liegt ab dem 1.1.2026 bei CHF 1’071’000, im Jahr 2025 lag er bei CHF 1’070’400, und der kantonale Freibetrag weicht davon ab, weshalb hier «je nach Kanton» die einzig belastbare Formulierung ist. Über dem Freibetrag zieht der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ab, die über die Steuererklärung zurückgeholt wird. Ein gewöhnlicher Wettereintrag liegt weit darunter und bleibt steuerfrei.

Bei ausländischen Anbietern fehlt die Verrechnungssteuer, dafür fehlt auch die Steuerfreiheit. Die kantonale Praxis des Kantons Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig vom Betrag. Wer einen Gewinn von einigen hundert Franken bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung macht, kann also steuerlich schlechter stehen als mit demselben Gewinn bei Sporttip. Das ist eine Auskunft allgemeiner Art; Details gehören zu einem Steuerberater oder zur kantonalen Steuerverwaltung.

Spielerschutz: die Limiten sitzen beim Spieler, nicht beim Staat

Die Schweiz kennt keine gesetzlich festgelegte Obergrenze für Einzahlungen. Artikel 87 VGS sagt nur, dass der Veranstalter vom Spielenden einen oder mehrere Höchstwerte für Einsätze oder Verluste pro Tag, Woche oder Monat verlangen muss. Die Zahl kommt also nicht aus Bern, sondern von der Person, die sie setzt.

Bei Swisslos steht die Zahl schon vor der ersten Teilnahme fest. Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Von Gesetzes wegen gilt für Erhöhungen eine Frist von 24 Stunden; Swisslos und Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Wer also auf die Idee kommt, in einem schwachen Moment die Limite hochzusetzen, kommt an einer Wartezeit nicht vorbei.

Die freiwillige Sperre funktioniert ähnlich wie eine Tür, die man selbst zuzieht. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Die Konsequenz reicht über den Wettanbieter hinaus: Wer sich unbefristet sperrt, ist auch im Casino und im Online-Casino gesperrt. Nach Artikel 80 bis 82 BGS umfasst die Spielsperre überschuldete oder spielsuchtgefährdete Personen und die Selbstsperre, geführt in einem gemeinsamen Register; nach Artikel 84 VGS kann eine freiwillige Sperre erst nach drei Monaten aufgehoben werden, unter Beteiligung einer Fachstelle nach Artikel 81 BGS. Ein selbst gewählter Unterbruch von bis zu sechs Monaten ist nach Artikel 89 VGS anzubieten. Ausgeschlossene oder minderjährige Spielende haben nach Artikel 45 BGS keinen Anspruch auf Einsatz oder Gewinn.

Die Registrierung selbst ist kein Formular hinter einer Anmeldung. Für die Online-Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet; es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Sportwetten stehen Personen ab 18 Jahren offen, unter 18 Jahren sind sie ausgeschlossen; wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Das Identitätsverfahren hat einen Nebeneffekt, der selten ausgesprochen wird: Es schliesst die Registrierung unter einem anderen Namen aus. Bei einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung fehlt dieser Schritt nicht, weil er freiwillig wäre, sondern weil der Prüfmassstab ein anderer ist.

Eine Zahl sollte man nicht überlesen, denn sie richtet sich gegen die Annahme, Verkaufsstellen schützten zuverlässig. Bei Gespa-Testkäufen im Jahr 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Das ist die Hälfte der Versuche. Der Schutz am Schalter ist also nicht streng, und wer glaubt, das System fange jede Fehlentscheidung ab, sollte sich eher auf die eigene Verlustlimite verlassen als auf die Person hinter dem Tresen.

Wer wie auszahlt – und was davon beim Wettenden ankommt

Geld in der Schweiz, die Gewinne aus Sportwetten auszahlen, hat eine Bedingung, die kein Anbieter umgehen kann: Auszahlungen von Gewinnen und Guthaben gehen nur auf ein Zahlungskonto auf den Namen des Kontoinhabers, Artikel 50 Absatz 2 VGS. Anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Wettmarkt nicht, und eine Kreditvergabe an Spielende ist nach Artikel 75 Absatz 1 BGS ausgeschlossen.

Zwei Dinge fallen daran auf. Erstens ist die Auszahlung auf das eigene Konto nicht nur eine Zahlungsfrage, sondern eine Eigentumsfrage: Das Geld muss zuordenbar sein, sonst kommt es nicht an. Zweitens bedeutet diese Regel, dass ein Konto bei einem Anbieter ohne Bewilligung schlicht nach anderen Massstäben arbeitet, ohne dass daraus ein Vorteil würde. Welche Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, ist seine eigene Sache und steht in seinen Bedingungen; ein Schweizer Instrument gegen unerlaubte Wettzahlungen gibt es nicht, weder über Banken noch über Kartensysteme.

Bei Swisslos ist der Auszahlungsmechanismus in den Spielregeln geregelt. Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal der Gesamtquote als Produkt der Einzelquoten, und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Bei einem Einsatz von CHF 50 auf Quote 2.10 sind das CHF 105 vor der Rundung aus, danach CHF 105.00. Der Hinweis auf die Abrundung auf 5 Rappen ist nicht pedantisch: Bei Kombinationen mit vier oder fünf Beinen mit krummen Quoten kann die Rundung über die Hälfte eines Frankens entscheiden, und das ist mehr, als viele Bonusaktionen einbringen.

Wie sich zwei Schweizer Kontoarten unterscheiden

Brand Swiss permit status Organiser or reported licence
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS (SR 935.51), Aufsicht Gespa Swisslos Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel, gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung (IKV 2020)
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS (SR 935.51), Aufsicht Gespa Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande
Betovo ohne Schweizer Bewilligung gemeldete Bewilligung nicht feststellbar, in der Schweiz ohne Kraft (Art. 4 BGS)
Unibet ohne Schweizer Bewilligung gemeldete Bewilligung nicht feststellbar, in der Schweiz ohne Kraft (Art. 4 BGS)
BetAlright ohne Schweizer Bewilligung gemeldete Bewilligung nicht feststellbar, in der Schweiz ohne Kraft (Art. 4 BGS)
Rabona ohne Schweizer Bewilligung gemeldete Bewilligung nicht feststellbar, in der Schweiz ohne Kraft (Art. 4 BGS)
WirWetten ohne Schweizer Bewilligung gemeldete Bewilligung nicht feststellbar, in der Schweiz ohne Kraft (Art. 4 BGS)
Wettigo ohne Schweizer Bewilligung gemeldete Bewilligung nicht feststellbar, in der Schweiz ohne Kraft (Art. 4 BGS)
AmunRa ohne Schweizer Bewilligung gemeldete Bewilligung nicht feststellbar, in der Schweiz ohne Kraft (Art. 4 BGS)
20Bet ohne Schweizer Bewilligung gemeldete Bewilligung nicht feststellbar, in der Schweiz ohne Kraft (Art. 4 BGS)

Die ersten zwei Zeilen und die acht darunter gehören nicht in dieselbe Kategorie, und die Spalten zeigen, warum. In der mittleren Spalte steht bei den ersten beiden ein zweiteiliger Bewilligungstitel mit einer Aufsichtsbehörde, bei den acht anderen ein Verneinungssatz. Das ist keine Formalie, sondern der ganze Unterschied: Ein Anbieter mit Schweizer Bewilligung untersteht der Gespa und dem Sperrregister, ein Anbieter ohne sie steht ausserhalb beider. Wer die Zeilen liest und dabei denkt, es handle sich um zehn gleichwertige Optionen, hat die Tabelle falsch gelesen. Zehn Optionen sind es nur in einem Sinn, der niemandem hilft.

Der Vergleich der zehn Anbieter nach rechtlichen Kriterien zeigt, wo die Grenzen zwischen bewilligten und nicht bewilligten Häusern verlaufen. Eine Spalte mehr für Quoten wäre zwar informativ, nur liegen belastbare Quotenwerte für Eredivisie-Partien nicht für jedes Haus vor, und eine Spalte mit neun Strichen und einem Wert wäre wenig aussagekräftig. Wie die Marge eines Marktes funktioniert und was sie den Wettenden kostet, erläutert der Abschnitt zu den Quotenunterschieden. Die konkrete Zahl eines Anbieters gehört auf dessen Wettprogramm und nicht in eine statische Tabelle.

Swisslos Sporttip: das Kontingent der Deutschschweiz

Sporttip ist kein Buchmacher, wie das Wort im Ausland gebraucht wird, sondern das Sportwettenprodukt einer Genossenschaft mit Sitz in Basel, die Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung vom 20. Mai 2019 veranstaltet. Die Bewilligung ist zweiteilig, Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem BGS, und die Aufsicht liegt bei der Gespa. Ein Online-Konto gibt es nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Vertragsgebiet: den Kantonen AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, dazu Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.

Die Limiten setzen den Rahmen für den Alltag. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000, für eine Systemwette CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Wer eine Systemwette über eine grössere Zahl von Begegnungen plant, landet schnell an der Grenze, und die Ankündigung, Limiten jederzeit ändern zu können, ist keine Drohung, sondern eine Tatsache, mit der man rechnen muss.

Zur Spielzeit gibt es eine Definition, die man vor dem ersten Wettschein kennen sollte. Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer, im Fussball also etwa 90 Minuten, plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Für Eredivisie-Spiele im Ligabetrieb ist das unkritisch, für Play-off-Partien mit Verlängerung entscheidet der Zusatz über die Auswertung.

Livewetten funktionieren unabhängig von einer Übertragung: Die Wette gilt unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird, und Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Rote Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Man kann das als Härte lesen, oder als Versuch, ein technisches Rennen zu beenden, das für den Wettenden ohnehin nicht zu gewinnen wäre.

Dasselbe Paar aus Funktion und Grenze zeigt sich beim Cash-Out. Cash-Out gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Dazu kommt, dass der Cash-Out-Betrag tiefer liegt als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, vom Stand der Sportereignisse abhängt und von Swisslos jederzeit geändert werden kann. Der vorzeitige Ausstieg ist also kein Werkzeug zum Absichern, sondern ein Angebot, dessen Preis sich der Anbieter vorbehält.

Bei den Zusatzfunktionen ist Sporttip vorsichtig, und das ist kein Zufall, denn Gratisspielguthaben und ähnliche Vergünstigungen unterstehen nach Artikel 75 Absatz 2 BGS der vorgängigen Zustimmung der Gespa. Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz; beide sind pro Wettendem nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Der Kombiboost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen, mit limitiertem Einsatz und limitierter Gewinnerhöhung. Der Sprung von 5 % auf 100 % sieht grosszügig aus, bis man die fünfzehn Beine bedenkt: Ein Boost ist eine Belohnung für ein Risiko, nicht für ein Geschick.

Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung kombiniert Sporttip nur über die «Bet-Builder-Funktion»; nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Für den Leser heisst das: Eine Kombination aus zwei Märkten desselben Eredivisie-Spiels ist nicht verboten, aber sie gehört in die dafür vorgesehene Funktion.

Das Urteil über Sporttip fällt knapp aus, und es hat einen Adressaten. Wer im Vertragsgebiet wohnt und sowieso selten mehr als ein paar hundert Franken auf eine Begegnung setzt, bekommt hier die einzige Variante, in der Schweizer Rechtsschutz, Sperrregister und Steuerfreiheit unterhalb des Freibetrags zusammenkommen. Der Haken liegt nicht in der Quote, sondern in der Deckelung: CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette, Änderungsvorbehalt inklusive. Wer Systemwetten mit fünfzehn Beinen spielt, um den vollen Kombiboost zu holen, betreibt mit CHF 10’000 Systemeinsatz eine andere Sportart als der Gelegenheitswetter.

Loterie Romande Jouez Sport: dasselbe Recht, andere Kantone

Jouez Sport ist das Produkt der Loterie Romande, der Société de la Loterie de la Suisse Romande, mit demselben zweiteiligen Bewilligungstitel nach dem BGS und derselben Aufsicht durch die Gespa. Das Kontingent umfasst die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Gesellschaft nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende. Ein Online-Konto setzt Wohnsitz im Gebiet des Veranstalters voraus.

Der Unterschied zu Sporttip liegt für den Wettenden in der Zuständigkeit und nicht im Produkt. Ein Genfer, der sein Spielerkonto in Lausanne führt, kann nicht auf Sporttip ausweichen, und umgekehrt. Wer umzieht, wechselt nicht den Anbieter, sondern die Veranstalterin, und die neue Registrierung läuft mit denselben Voraussetzungen noch einmal ab: 18 Jahre, Wohnsitz im Gebiet, keine bestehende Spielsperre, eine Registrierung pro Person.

Die Verkaufsstellenzahl ist ein Nebenschauplatz, der eine gewisse Ehrlichkeit verlangt. 2’350 Verkaufsstellen klingen nach Präsenz, aber die Gespa-Testkäufe von 2025 zeigen, dass am Schalter nicht immer geprüft wird. Für Wetten auf die Eredivisie ist der Schalter ohnehin der langsamere Weg: Die Termine liegen im Sommer und im Winter, und die Livewetten auf einen Spielstand machen an einem Kiosk wenig Sinn.

Auf der Seite der öffentlichen Zwecke arbeitet die Loterie Romande im selben Rahmen wie Swisslos: Der Reingewinn geht nach Artikel 125 BGS an gemeinnützige Zwecke in den Kantonen. Wer aus der Westschweiz kommt und einen Teil seines Einsatzes lieber in einem kantonalen Fonds als in einem ausländischen Firmensitz sieht, findet darin einen legitimen Grund für die Wahl – keinen sportlichen Vorteil, aber einen nachvollziehbaren.

Zwischen den beiden Schweizer Angeboten gibt es keinen Vergleich, der über die Wohnadresse hinausreicht. Nicht weil die Produkte identisch wären, sondern weil niemand die Wahl hat. Wer in beiden Gebieten wohnhaft sein müsste, um zu wählen, hat ein Problem, das kein Wettprogramm löst.

Betovo: ohne Schweizer Bewilligung

Betovo wird hier gelistet, weil Schweizer ihm im Netz begegnen, und nicht, weil er in der Schweiz etwas dürfte. Beim ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung stehen drei Dinge fest: Die Bewilligung gilt in der Schweiz nicht (Art. 4 BGS), eine gemeldete Bewilligung aus einem anderen Land ist nicht feststellbar, sie hätte hier ohnehin keine Kraft; kein Anschluss an das Schweizer Sperrregister; kein Schweizer Rechtsschutz. Seine Domain kann auf der Sperrliste der Gespa landen und dann per DNS-Sperre blockiert werden.

Was das im Alltag bedeutet, folgt aus dem Zahlungsweg. Auszahlungen laufen bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung nicht nach Artikel 50 Absatz 2 VGS auf das eigene benannte Konto, weil diese Regel dort nicht greift. Bei einem Streit über eine Auszahlung gibt es keine Schweizer Stelle, an die man sich wenden könnte, und ein Gewinn bei einem ausländischen Anbieter kann nach kantonaler Praxis vollständig steuerbar sein. Der Kanton Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als steuerbares Einkommen, unabhängig vom Betrag.

Interessant ist die Sache nur für einen bestimmten Leserkreis: Wer ein Eredivisie-Programm mit vielen Live-Märkten sucht, das über die geschlossene Liste der Schweizer Wettarten hinausgeht, wird bei einem Schweizer Veranstalter nicht fündig werden, weil die Liste genau das verhindert. Ob Betovo das bietet, was fehlt, steht in seinen Bedingungen und nicht in einem Vergleich, der nur bewilligte Anbieter kennt. Die Wette auf ein Eredivisie-Spiel bei einem Haus ohne Schweizer Bewilligung spielt jedenfalls nicht gegen dessen sportliche Kompetenz, sondern gegen das Fehlen jeder Rückholposition, wenn etwas schiefgeht.

Unibet: ohne Schweizer Bewilligung

Unibet gehört zum Kreis der ausländischen Marken, die Schweizer Spielende kennen. Auch für Unibet gilt die nüchterne Zuordnung: keine Schweizer Bewilligung nach Artikel 4 BGS, keine gemeldete Bewilligung feststellbar, kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz; die Domain kann über die Sperrliste der Gespa blockiert werden.

Die Konsequenz hat dieselbe Form wie bei jedem Haus in dieser Liste. Eine Auszahlung, die nicht auf das eigene benannte Konto geht, ist in der Schweiz kein bewilligtes Verfahren, und Gewinne aus ausländischen Grossspielen können nach Kanton steuerbar sein. Bei einer Marke mit dem Namen Unibet wird das regelmässig übersehen, weil der Bekanntheitsgrad den Eindruck von Verlässlichkeit erzeugt. Bekanntheit ist aber kein Bewilligungstitel.

Wer diese Marke trotzdem prüft, sollte mit dem Zahlungsabschnitt anfangen und nicht mit dem Wettprogramm. Der Wettbewerb, um den es hier geht, läuft in einer Liga, deren Termine sich im Frühling und im Herbst verlegen. Ein ausländisches Konto ist in dem Moment ein Problem, in dem die Verifizierung für eine Auszahlung ansteht und die zuständige Stelle nicht in der Schweiz liegt. Ob und wie Unibet Eredivisie-Wetten führt, ist eine Frage an seine eigenen Bedingungen, nicht an diese Seite.

BetAlright: ohne Schweizer Bewilligung

BetAlright folgt demselben Muster: keine Schweizer Bewilligung, kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, eine Sperrlisten-Domain als Möglichkeit. Was aus der Schweiz aus fehlt, ist nicht die Erreichbarkeit, sondern die Rückseite des Angebots: eine Aufsicht, ein Register und ein Gerichtsstand.

Für eine Seite, die Wetten auf die niederländische Liga sucht, ist die praktische Frage eine andere als bei einem lizenzierten Haus. Die Zahlung ist keine Selbstverständlichkeit, weil die Auszahlung auf das eigene Konto über Artikel 50 Absatz 2 VGS nur die bewilligten Veranstalter bindet. Eine anonyme Auszahlung existiert im bewilligten Schweizer Markt nicht, und ein Anbieter, der nicht unter diese Regel fällt, arbeitet mit anderen Methoden – ob man das als Bequemlichkeit oder als Haken sieht, hängt davon ab, ob gerade eine Auszahlung offen ist.

Wem ein Schweizer Konto mit bewilligtem Rahmen zu eng ist, findet bei solchen Anbietern mehr Programmtiefe, weil die geschlossene Schweizer Wettartenliste sie nicht bremst. Die Kehrseite bleibt dieselbe: Dieser Vorteil schmilzt in dem Moment, in dem eine Domain auf der Sperrliste steht oder ein Gewinn steuerlich als Einkommen behandelt wird.

Rabona: ohne Schweizer Bewilligung

Rabona reiht sich in die Gruppe der Anbieter ein, die mit Schweizer Spielenden zu tun haben, ohne in der Schweiz etwas veranstalten zu dürfen: ohne Bewilligung, ohne Sperrregisterbezug, ohne Schweizer Rechtsschutz, mit der Möglichkeit einer DNS-Sperre. Der Name Rabona kommt aus dem Fussball, und Rabona selbst ist so wenig ein bewilligter Schweizer Veranstalter wie ein Trick in der Liga.

Ein Punkt verdient bei dieser Marke Aufmerksamkeit. Eine Domain, die in der Schweiz gesperrt wird, bleibt im Ausland erreichbar, und Domain-Hopping tauscht Domains binnen Stunden aus. Für einen Leser, der sein Spielerkonto bei einer Marke führt, deren Adresse wechseln kann, entsteht eine Frage, die ein bewilligter Veranstalter nie stellt: Ist die Seite, auf der ich mich gerade einlogge, noch dieselbe Seite? Ein Anbieter unter Schweizer Bewilligung kann diese Frage gar nicht aufkommen lassen, weil seine Adresse Teil der Bewilligung ist.

Wie Rabona Eredivisie-Begegnungen bepreist und welche Zahlungswege es für Schweizer gibt, steht in seinen eigenen Bedingungen. Ob er überhaupt eines der Dinge führt, die ein Schweizer Wetter bei einem bewilligten Anbieter vermisst, lässt sich nur dort nachlesen und nicht aus einer Liste ableiten, die nur bewilligte Häuser kennt.

WirWetten: ohne Schweizer Bewilligung

WirWetten trägt einen deutschsprachigen Namen und hat doch keine Schweizer Bewilligung. Der Name ist die erste Falle dieser Liste: Er legt eine Nähe zum Schweizer Markt nahe, die rechtlich nicht existiert. Ein deutschsprachiger Auftritt ist keine Aufsichtsbehörde.

Die Zuordnung bleibt gleich: keine Bewilligung nach Artikel 4 BGS, kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, eine Sperrlisten-Domain als Möglichkeit. Die Konsequenz im Konfliktfall ist die bekannte – wer eine Auszahlung bestreitet, streitet nicht in der Schweiz. Gewinne aus ausländischen Grossspielen können nach kantonaler Praxis steuerbar sein.

Bei deutschsprachigen Marken ist ein zweiter Punkt relevant: Der Support antwortet in einer Sprache, die man versteht, und das erleichtert den Umgang mit einem Konto. Es erleichtert aber nicht den Zugang zu einer Schweizer Aufsicht. Wer sich diese Liste anschaut, sollte die drei Bewilligungszeilen und nicht die Sprache als Ordnungskriterium nehmen.

Wettigo: ohne Schweizer Bewilligung

Wettigo ist der zweite Fall, in dem ein deutschsprachiger Name über die Zugehörigkeit mehr behauptet, als die Rechtslage hergibt. Keine Schweizer Bewilligung, kein Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, Sperrliste als Möglichkeit. Mehr lässt sich über dieses Haus nicht sagen, weil der Bewilligungsstatus das Einzige ist, was aus der Schweiz heraus verbindlich zu ihm feststeht.

Für den Leser bleibt die Frage, was er eigentlich sucht. Eredivisie-Wetten in einem bewilligten Schweizer Rahmen sind kein breiter Markt, und wer ein bestimmtes Auszahlungstempo oder einen bestimmten Zahlungsweg erwartet, wird bei einem bewilligten Veranstalter zuerst die Bedingungen lesen müssen. Bei einer Marke ohne Schweizer Bewilligung gibt es dieselbe Hausaufgabe, nur ohne Rückgriffsrecht. Die Hausaufgabe ist nicht kleiner, sie ist nur schlechter abgesichert.

Wichtig ist eine Grenze der Aussage: Über Programm, Märkte und Konditionen dieser Marke lässt sich hier nichts schreiben, was aus einer Schweizer Quelle belegt wäre. Wer sich für Wettigo interessiert, prüft seine Bedingungen selbst und liest dabei zuerst, auf welches Recht er sich mit der Anmeldung einlässt.

AmunRa: ohne Schweizer Bewilligung

AmunRa gehört zum Kreis der Marken, die von Schweizer Spielenden erreichbar sind, ohne eine Schweizer Bewilligung zu haben. Die Liste der Folgen ist bekannt und gilt hier vollständig: keine Kraft einer ausländischen Bewilligung in der Schweiz, kein Anschluss an das schweizerische Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, Sperrliste als Möglichkeit, Steuerbarkeit ausländischer Gewinne je nach Kanton.

Bei einem Namen, der nach Unterhaltung klingt, ist eine Beobachtung nützlich. Die Schweizer Bewilligungsordnung behandelt Grossspiele nicht als Unterhaltung, sondern als gemeinnützige Einnahmequelle mit Schutzauftrag, und deshalb gibt es Artikel 125 BGS, Artikel 87 VGS und das Sperrregister. Ein Anbieter ausserhalb dieser Ordnung mag ein unterhaltsameres Programm haben. Er steht dafür auch ausserhalb der Mechanismen, die den Einzelnen vor sich selbst schützen sollen.

Über AmunRas Eredivisie-Programm und Auzahlungszeiten sagt diese Seite nichts, weil dazu keine Schweizer Quelle etwas belegt. Wer dort ein Konto führt, klärt seine Konditionen mit dem Anbieter und behält den Steuerpunkt im Blick.

20Bet: ohne Schweizer Bewilligung

20Bet schliesst die Liste der ausländischen Marken ab, für die in der Schweiz dasselbe gilt: keine Bewilligung, kein Sperrregisterbezug, kein Schweizer Rechtsschutz, Sperrliste als Möglichkeit. Ein Name mit einer Zahl darin sagt über die Bewilligungslage so wenig wie der Rest der Marke.

Ein letzter Gedanke zu den acht Häusern ohne Schweizer Bewilligung, denn er betrifft alle acht gleich. Nicht eines davon ist in dieser Liste, weil es etwas falsch gemacht hätte. Sie sind hier, weil Schweizer ihnen begegnen, und weil ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung mit einer Werbung für sein Angebot in der Schweiz gegen Artikel 74 Absatz 3 BGS verstösst – ein Verstoss, der nach Artikel 131 BGS mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 geahndet wird. Wer also in der Schweiz mit einem schweizerischen Logo für ein ausländisches Wettangebot wirbt, hat mehr zu verlieren als einen Leser.

20Bet wie die anderen sind ausserhalb der Schweizer Ordnung weder illegal noch verboten. Sie sind nur nicht die Wahl, die ein Bewilligungsvergleich nahelegt, und über ihre Konditionen lässt sich hier nichts schreiben, was einer Schweizer Quelle standhält. Ein Eredivisie-Wettschein dort ist ein Vertrag mit einem Anbieter, den man zuerst selbst lesen muss.

Wo die Grenzen des Angebots für den Wettenden liegen

Wer sich im letzten Jahrzehnt an ausländische Wettbücher gewöhnt hat, dem fällt bei dieser Liste zuerst das Fehlen auf. Nur zwei Veranstalter, ein aufgeteiltes Vertragsgebiet, eine geschlossene Liste von Wettbewerben und Wettarten, ein Identitätsverfahren, das vor dem ersten Franken kommt. Wer die Eredivisie im breiten Programmangebot sucht – Ecken, Karten, kombinierte Spielerereignisse, Live-Märkte auf jede Unterbrechung –, sucht ein Produkt, das die Schweizer Ordnung genau nicht vorsieht. Das ist keine Panne, sondern die Absicht einer Regelung, die Grossspiele unter Kontrolle halten will.

Auf der anderen Seite steht, was die Begrenzung mit sich bringt. Eine Bewilligung gilt nur in der Schweiz, ein Gewinn aus einem bewilligten Schweizer Grossspiel ist unterhalb des Freibetrags steuerfrei, Auszahlungen gehen auf das eigene Konto, und bei der Verlossung von Limiten helfen die eigenen Verlustlimiten und die Spielsperre. Wer Eredivisie-Wetten als Freizeitbetätigung betreibt, zahlt für diese Ordnung mit einem kleineren Menü und sitzt am Ende auf dem besseren Papier.

Was Letzteres praktisch verlangt, lässt sich ohne Prognose sagen. Die Verlustlimite steht am Anfang, nicht am Ende: Sie wird vor der ersten Teilnahme gesetzt, eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Der Mindesteinsatz von CHF 1 und der Höchsteinsatz von CHF 1’000 bei einer Einzel- oder Kombinationswette definieren die Grösse eines Wettscheins, nicht die Zahl der Wetten. Wer klein anfangen will, kommt mit CHF 1 aus, und das ist in einem Markt mit einer Marge von rund 4.6 % im Dreiwegemarkt ein Vorteil, der unterschätzt wird: Ein kleiner Einsatz macht die Marge zu einem kleinen Betrag, und ein leerer Wettschein ist immer noch billiger als ein voller.

Zu den offenen Punkten gehört die Frage, wie viel Glück eine niedrige Marge eigentlich bringt. Bei 95.4 % Auszahlungsquote verliert der Durchschnitt aller Wetten auf diesen Markt einen guten Teil eines Prozents pro Wette an das Haus, und über hundert Wetten summiert sich das. Die Marge ist kein Skandal, sondern die Betriebskosten des Spiels. Wer sie kennt, erwartet nicht, dass sie verschwindet.

Wo Spielende Hilfe finden

Wer merkt, dass die Limite oder die Sperre nicht mehr aus dem eigenen Entschluss kommt, wendet sich an die Beratung für Spielsucht in seinem Kanton oder an eine Fachstelle; die Spielsperre selbst lässt sich bei Swisslos produktbezogen für 1 bis 180 Tage setzen, und eine unbefristete Sperre wird in ein schweizweites Register eingetragen, das auch die Casinos und das Fürstentum Liechtenstein betrifft. Eine Aufhebung einer freiwilligen Sperre ist frühestens nach drei Monaten möglich. Wer unter 18 ist, hat bei Swisslos keinen Zugang, und ein Anspruch auf Einsatz oder Gewinn besteht in diesem Fall nicht.

Die Auszahlungssperre läuft nicht über eine Hotline, sondern über das Register: Eine bestehende Spielsperre schliesst eine Online-Registrierung aus. Das ist für den Leser die wichtigste praktische Folge dieses Abschnitts. Wer sein Konto hinter sich lassen will, kann es nicht einfach liegen lassen, weil die Sperre der Registrierung vorgeht und nicht umgekehrt.

Häufige Fragen zu Eredivisie-Wetten in der Schweiz

Kann man in der Schweiz überhaupt auf die Eredivisie wetten, und bei welchen Veranstaltern?

Nur Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport dürfen in der Schweiz Sportwetten veranstalten. Ein ausländischer Ligawettbewerb wie die Eredivisie ist spielbar, wenn er auf der Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten steht. Ausländische Anbieter treffen Schweizer im Netz, sie haben aber keine Schweizer Bewilligung.

Steht die niederländische Liga auf der Gespa-Liste der zugelassenen Wettbewerbe?

Ob die Eredivisie in der geltenden Fassung der Liste geführt wird, lässt sich nur beim Veranstalter oder im zugelassenen Wettprogramm prüfen. Die Liste ist eine geschlossene Aufzählung: Qualifikationsrunden, Frauenwettbewerbe und Ranglistenwetten zählen nur, wenn sie ausdrücklich aufgeführt sind. Esports fehlen darin ganz, Ecken- und Kartenmärkte ebenfalls.

Wie wird ein Gewinn aus Einsatz und Quote berechnet?

Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal dem Produkt der Einzelquoten. Sporttip rundet zuerst auf zwei Nachkommastellen auf und dann auf 5 Rappen ab. Aus CHF 50 auf Quote 2,00 werden also CHF 100; aus CHF 50 auf Quote 2,10 werden CHF 105, jeweils nach der Rundung auf 5 Rappen.

Welche Marge steckt in Eredivisie-Quoten, und warum unterscheiden sich Anbieter?

Bei einem Dreiwegemarkt mit 2.10, 3.40 und 3.60 zahlt der Markt rund 95,4 % der Einsätze aus; die Marge liegt damit nahe 4,6 %. Die Zahl hängt an der Streuung der Quoten und ändert sich mit jedem Markt und jedem Tag. Anbieter unterscheiden sich, weil sie unterschiedliche Auszahlungsquoten ansetzen.

Was zählt bei Sporttip als reguläre Spielzeit einer Fussballwette?

Die reguläre Spielzeit umfasst die reguläre Spieldauer, im Fussball also die etwa 90 Minuten, plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Bei Ligaspielen der Eredivisie ist das selten von Bedeutung, bei Play-off-Partien dagegen schon.

Welche Verlustlimiten und Sperren gelten für Wettende in der Schweiz?

Vor der ersten Sporttip-Teilnahme sind Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage zu setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung nach 72 Stunden. Eine freiwillige Sperre ist für 1 bis 180 Tage möglich, eine unbefristete Sperre gilt schweizweit.

Inhalt erstellt vom Team «seriosewetten»